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Kartellverfahren gegen Apple und internationale Medienverlage
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Internationale Medienverlage und auch Apple sind ins Visier der EU-Kommission geraten. Denn sie sollen sich nicht an die Regeln des Wettbewerbes beim Vertrieb von elektronischen Büchern gehalten haben. Unlautere Absprachen, rechtswidrige Vereinbarungen und zu hohe Verbraucherpreise sind für die EU-Kommission Grund genug, um ein Kartellverfahren einzuleiten.
Im Detail geht es der EU-Kommission darum, zu überprüfen, ob Apple und insgesamt fünf Medienverlage mit dem bereits schon seit langen in der Kritik stehenden „Agenten-Modell“ günstige Verbraucherpreise verhindert. Bei dem Modell legen die Verlage einen Endpreis für E-Books fest und zahlen einem Agenten, wie zum Beispiel Apple, eine Provision. Anderen bleibt keine andere Möglichkeit, als den Endpreis zu akzeptieren und ihn zu diesem Preis zu verkaufen. Ein niedrigerer Verkaufspreis würde beim Agenten-Modell Verlust bedeuten.
Auch die deutsche Holtzbrink-Gruppe steht im Verdacht, weist jedoch alle Vorwürfe zurück und hält sie sogar für unbegründet. Ob es nun wirklich so ist, wird das nun eingeleitete Kartellverfahren aufdecken.
______________ Veröffentlicht: eBook-Klick.de, 09.12.2011 News & Themen und eBooks
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